Rolando Villazón

Rolando Villazón

Portraits des Tenors Rolando Villazón

Rolando Villazón

Rolando Villazón hat viele Facetten – er ist nicht nur ein populärer Tenor, sondern feiert auch abseits der Bühne Erfolge als Regisseur, zeichnet, moderiert, hat sich als Schriftsteller einen Namen gemacht und ganz aktuell die Intendanz der alljährlich zu Beginn des Jahres stattfindenden Salzburger Mozartwoche übernommen. Aufgegangen war der Stern des Mexikaners mit österreichischen Wurzeln 1999, als er in Plácido Domingos „Operalia“-Gesangswettbewerb den zweiten Platz sowie den Zarzuela- und den Publikumspreis gewann. Im selben Jahr startete er von Genua aus, wo er als Des Grieux sein Europa-Debüt gab, seine internationale Karriere, die ihn schon bald nach Paris, an die Staatsopern von Wien, Bayern, Berlin, Hamburg, nach Rom, an die Metropolitan Opera, das Royal Opera House London sowie nach Los Angeles führte. Bekannt wurden vor allem seine Interpretationen des Des Grieux in »Manon«, des Herzog von Mantua in »Rigoletto«, des Nemorino in »L’elisir d’amore«, aber auch sein Werther, Hoffmann, Rodolfo in »La Bohème«, Lenski in »Eugen Onegin«, Don Carlo und natürlich sein Alfredo in »La Traviata«, den er 2005 auch im Rahmen der Salzburger Festspiele verkörperte, an der Seite von Anna Netrebko, mit der er auch umjubelte Konzerte auf der Berliner Waldbühne gab. 2008 trat er in einem live im Fernsehen ausgestrahlten Open-Air-Konzert gemeinsam mit Netrebko und Domingo bei Schloss Schönbrunn in Wien vor dem Endspiel der Fußball-Europameisterschaften 2008 auf. 2011 legte er mit der Premiere von Jules Massenets »Werther« an der Opéra de Lyon seine erste Regiearbeit vor, im Jahr darauf folgte im Baden-Badener Festspielhaus seine ebenfalls von Kritikern wie Publikum positiv aufgenommene »Liebestrank«-Inszenierung.

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