Cecilia Bartoli

Cecilia Bartoli

Portrait der Sopranistin Cecilia Bartoli

Cecilia Bartoli

Ihr Name zählt seit dreißig Jahren zu den strahlenden Sternen im Klassikbusiness, und der Glanz der Cecilia Bartoli ist nach wie vor ungetrübt. Dass sie überhaupt eine Gesangskarriere eingeschlagen hat, ist ihrer Mutter zu verdanken, die den Kindern zuliebe auf eine eigene Karriere verzichtete und ihre Tochter seit deren 16. Lebensjahr unterrichtete. Der künstlerische Durchbruch ließ nicht lange auf sich warten – nach ihrem Debüt als Rosina in »Il barbiere di Siviglia« in ihrer Geburtsstadt Rom wurde sie kurz nach Abschluss ihres Gesangsstudiums 1988 zu einer Gala zu Ehren Maria Callas’ nach Paris eingeladen und erregte mit ihrem Auftritt das Interesse von Dirigentengrößen wie Herbert von Karajan, Daniel Barenboim und Nikolaus Harnoncourt, die sie zu Beginn ihrer Karriere förderten und unter deren Leitung sie sich zunächst vor allem auf Partien von Mozart, der frühen Klassik, des Barock und des Belcanto konzentrierte. Seither hat sie mit vielen renommierten Dirigenten und Orchestern zusammengearbeitet und ist auf vielen bedeutenden internationalen Bühnen aufgetreten. Ein Schwerpunkt ihres künstlerischen Schaffens ist seit Jahren die Arbeit mit Orchestern und Ensembles, die dem Spiel auf zeitgenössischen Instrumenten und der historischen Aufführungspraxis verpflichtet sind. Aufsehen erregten Belcanto-Projekte wie ihre Einspielung der ersten Gesamtaufnahme von »La sonnambula« in der Maria Malibran-Fassung auf historischen Instrumenten sowie eine historisch informierte Aufführung der »Norma«. Seit 2012 ist sie auch künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele, bei denen sie alljährlich in szenischen Opernproduktionen zu erleben ist. Bartoli ist seit 2011 mit dem Bariton Oliver Widmer verheiratet und lebt in der Nähe von Zürich.

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