Patrizia Ciofi

Patrizia Ciofi

Portrait der Sopranistin Patrizia Ciofi

Patrizia Ciofi

Die aus dem toskanischen Casole d’Elsa stammende Patrizia Ciofi zählt heute zu den vielseitigsten Sopranen mit einer bereits über fünfzig Aufnahmen umfassenden Diskographie. Geboren 1967 und ausgebildet im benachbarten Siena, gab sie ihr professionelles Debüt im Jahr 1989 am Teatro Comunale in Florenz, dem sich Engagements in weiteren italienischen Häusern, zunächst vornehmlich in Mozart-Partien, wenig später auch in Verdi-Opern, anschlossen. Ihr Rollendebüt als Lucia di Lammermoor in Savona (1996) markierte ihren endgültigen Durchbruch; es folgte eine Einladung an die Mailänder Scala, wo sie 1997 mit bahnbrechendem Erfolg die Violetta in »La Traviata« sang. Weitere wichtige Debüts an internationalen Häusern wie der Opéra Bastille in Paris, dem Royal Opera House Covent Garden und der Lyric Opera Chicago schlossen sich in den folgenden Jahren an, gefolgt von ihrem lang erwarteten Einstand an der Wiener Staatsoper im Jahr 2008. Einen Namen gemacht hat sich Ciofi im Laufe ihrer Karriere mit einer Vielzahl von Rollen zwischen Alter Musik, Mozart- und Belcanto-Figuren, als Gilda oder Mimì und vor allem auch im französischen Fach, in dem sie Maßstäbe setzt als Marie in Donizettis »La fille du régiment«, in der Titelpartie von Giacomo Meyerbeers »Dinorah«, als Isabella in dessen »Robert le diable« und vor allem als Marguerite de Valois in »Les Huguenots« oder auch als Leila in Bizets »Perlenfischern«, Juliette in Charles Goundos »Romeo et Juliette«. 2017 gab sie ihr Rollendebüt als Bellinis Norma in Liège und begeisterte in der Spielzeit 2018/19 als Primadonna in Gaetano Donizettis komischer Oper »Viva la Mamma« in Genf.

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