Kent Nagano

Kent Nagano

Kent Nagano

Der Hamburgische Generalmusikdirektor ist regelmäßiger Gast bei den Wiener-, Berliner- und New Yorker Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, der Dresdner Staatskapelle und dem Leipziger Gewandhausorchester und zählt zu den herausragenden Dirigenten unserer Zeit für das Opern- und Orchesterrepertoire. Der gebürtige Kalifornier mit japanischen Wurzeln wuchs ohne Fernsehen, Kino und Stereoanlage auf einer Farm auf. Lediglich ein Klavier gab es dort, und somit kam Nagano zur Musik und dirigierte schon mit acht Jahren den Kirchenchor. Seinen ersten großen Erfolg feierte der Dirigent 1984 mit dem Boston Symphony Orchestra, worauf zahlreiche weitere Erfolge folgten. 2000 debütierte er mit der Uraufführung der Oper »L’amour de Loin« von Kaija Saariaho bei den Salzburger Festspielen, seit 2006 darf er sich Ehrendirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin nennen, von 2006 bis 2013 arbeitete er als Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper in München und seit der Spielzeit 2015/2016 in gleicher Form nun in Hamburg. Nagano hat zahlreiche Alben eingespielt und wurde für »L’amour de loin« mit dem Grammy Award für die beste Opernaufnahme ausgezeichnet. Mit dem Bayerischen Staatsorchester sind mehrere Aufführungen auf DVD erschienen, darunter die Oper »Dialogue des Carmélites« von Francis Poulenc, »Alice in Wonderland« (Unsuk Chin), »Khovanshchina« (Modest Mussorgsky) und »Lohengrin« (Richard Wagner). Nagano ist mit der japanischen Pianistin Mari Kodama verheiratet und hat eine Tochter.

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