Christian Thielemann

Christian Thielemann

Portrait des Dirigenten Christian Thielemann

Christian Thielemann

Christian Thielemanns Aufstieg zu einem der gefragtesten Dirigenten vollzog sich in vergleichsweise kurzer Zeit. Nach einem Studium der Bratsche begann der gebürtige Berliner neunzehnjährig seine musikalische Karriere als Korrepetitor an der Deutschen Oper Berlin und war währenddessen auch Assistent Herbert von Karajans. Nach drei Jahren als Erster Kapellmeister an der Düsseldorfer Rheinoper wurde er 1988 in Nürnberg der damals jüngste Generalmusikdirektor und erzielte mit »Tristan und Isolde« den
künstlerischen Durchbruch. 1997 kehrte er als Generalmusikdirektor an die Deutsche Oper Berlin zurück, wo er für viel beachtete Aufführungen sämtliche in Bayreuth gezeigter Wagner-Opern sorgte, verließ das Haus aber 2004 und wechselte anschließend als musikalischer Chef zu den Münchner Philharmonikern. Nach der Trennung 2009 wurde Thielemann 2012 Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden sowie 2013 Künstlerischer Leiter der Salzburger Osterfestspiele, deren Residenzorchester die Staatskapelle seither ist. Vergangene Gastspiele und Konzerttätigkeiten haben ihn unter anderem an die Wiener Staatsoper, ans Royal Opera House Covent Garden und an die Metropolitan Opera, zu den Berliner Philharmonikern und zum Amsterdamer Concertgebouw geführt. 2000 gab er mit »Die Meistersinger von Nürnberg« sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen, bei denen er heute die Funktion des Musikdirektors innehat. Von 2006 bis 2010 hatte er die Musikalische Leitung von Tankred Dorst »Ring«-Zyklus, anschließend dirigierte er Neuproduktionen von »Der fliegende Holländer«, »Tristan und Isolde« und zuletzt »Lohengrin«. Doch nicht nur das Werk Richard Wagners wird gern in seine Hände gelegt, auch seine Kompetenz bei den Opern von Richard Strauss wie »Salome«, »Elektra« oder »Die Frau ohne Schatten« ist international gefragt ebenso wie er als Konzertdirigent gern gesehen ist.  In der Saison 2019/20 wird er an der Dresdner Semperoper eine Neuproduktion von Giuseppe Verdis »Don Carlo« mit dem Rollendebüt von Anna Netrebko als Elisabetta und Yusif Eyvazov in der Titelpartie dirigieren.

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