Valery Gergiev

Valery Gergiev

Valery Gergiev

Valery Gergiev

Valery Gergiev wurde am 2. Mai 1953 in Moskau geboren. Sein Gewinn des Dirigenten-Wettbewerbs der Sowjet-Republiken im Jahr 1975 ermöglichte ihm die Teilnahme am Karajan-Wettbewerb in Berlin, den er ebenfalls gewann und der seiner Karriere einen zusätzlichen Schub verschaffte. 1987 gab er an der Kirov Oper, dem späteren Mariinsky Theater, sein Bühnen-Debüt, deren Chefdirigent und künstlerischer Leiter er 1988 wurde und das er in der Folge vor allem mit zahlreichen Auslandsgastspielen zu internationaler Aufmerksamkeit verhalf. Im gleichen Jahr dirigierte er zudem zum ersten Mal das London Symphony Orchestra, das ihn 2007 zu seinem Chef ernennen sollte.
Der Zerfall der Sowjetunion begünstigte auch Gergievs internationale Bekanntheit, so wurde er 1989 erst Gastdirigent, dann Chef des Rotterdamer Philharmonischen Orchesters und dirigierte 1991 an der Bayerischen Staatsoper seine erste Oper auf westeuropäischem Boden: »Boris Godunow«. Sein US-Debüt ließ nicht lange auf sich warten, an das sich Anfang der 1990er-Jahre auch seine Hausdebüts in Covent Garden und an der Metropolitan Opera anschlossen. Im Rahmen seiner regen internationalen Gastiertätigkeit, vor allem auch mit »seinem« Mariinsky Theater, stach insbesondere auch der »Ring des Nibelungen« hervor, den er 2003/04 im Festspielhaus von Baden-Baden dirigierte. Im Sommer 2019 wird Gergiev die Eröffnungspremiere der Bayreuther Festspiele mit Richard Wagners »Tannhäuser« dirigieren.

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